Kinder als Mitfahrer im PKW
Viele Wege werden heute mit dem Auto erledigt. Dafür gibt es viele Gründe: Zeitnot, Bequemlichkeit, schlechtes Wetter oder reine Gewohnheit. Für Kinder hat dies neben dem Vorteil des höheren momentanen Komforts auch viele Nachteile:
Neben Nachteilen für das einzelne Kind bereitet das zunehmende Aufkommen von "Elterntaxis" aber auch Probleme für die Einrichtung und die übrigen Kinder während der Hol- und Bringsituation.
Häufig entsteht vor den Einrichtungen ein regelrechtes Verkehrschaos, das insbesondere in der Dunkelheit Kinder zwischen den haltenden sowie an- und abfahrenden PKWs gefährdet. Oft findet in diesem Rahmen auch keine ordentliche Übergabe der Kinder statt.
Es ist wichtig für die Sicherheit der Kinder, mit den Eltern Vereinbarungen über geeignete Haltezonen und die verbindliche Übergabe zu treffen. Vorteilhaft ist, in fußläufiger Entfernung zur Einrichtung zu parken und mit dem Kind gemeinsam zur Einrichtung zu laufen.
Ob die Fahrt kurz oder lang ist, Kinder, die unter 12 Jahre alt und kleiner als 150 cm sind, müssen im Auto gesondert gesichert werden.
Die Sicherheit für Kinder im PKW ist entscheidend von der Auswahl des geeigneten Kindersitzes abhängig.
Viele Fahrzeuge sind mit Halterungen für Isofixsysteme ausgestattet. Bei Nutzung dieser Technik sind Montagefehler praktisch ausgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie in der Schrift: "Sicherheit für Kinder im PKW, Wissensblatt 4 von der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V."
